Logo der Habichtswald-Klinik     HABICHTSWALDKLINIK
           Klinik für Ganzheitsmedizin und Naturheilkunde                  Abteilung Innere Medizin und Naturheilkundliche Ambulanz

                      34131 Kassel - Bad Wilhelmshöhe

                  Informationen zu Krankheiten
Weitere Medizinische Informationen und Links - speziell auch von
                                    
der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik -  klicken Sie hier

Antioxidantien ©

Super gesund oder höchst gefährlich?


Antioxidantien: Gefährliche Vitamine?

In der Zeitschrift „Versicherungsmedizin“ (60, 2008, Heft 3, Seite 106) las ich folgende „Notizen vom Tage“. Nach einer aktuellen Meta-Analyse von 67 Studien mit rund 233.000 Teilnehmern gibt es keine überzeugenden Beweise für die krankheitsvorbeugende Wirkung von antioxidativen Vitaminen. Im Gegenteil: Eine Einnahme mit entsprechenden Nahrungsergänzungen könne sogar das Leben verkürzen!

Die ausgewerteten Studien umfassten kranke und gesunde Menschen, die entweder als komplementäre Therapie ihrer Krankheit oder zur Vorbeugung von Krankheiten entsprechende Vitamine substituierten. Bei Einnahme von Vitamin A ergab sich ein um 16 % erhöhtes (!) Sterblichkeitsrisiko. Bei Beta-Karotin waren es immerhin noch 7 %, bei Vitamin E nur 4 % - geringe Unterschiede zwar, aber eben ein Risiko, welches bei der hohen Zahl der Studienteilnehmer dann auch das statistische Signifikanzrisiko erreichte.

Schon wieder ein Schlag ins Gesicht der Nährstoffprotagonisten?

In jüngster Zeit gibt es immer wieder Berichte über eine vermeintliche oder tatsächliche Gefährdung durch Nährstoffe. Einige davon habe ich in Internetartikeln kritisch aufgearbeitet (kritischer Bericht zu Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E). Auch sollten allzu dramatische Bewertungen durch evidenzbasierte Studien hinterfragt werden (Fallschirmspringer). Dieser jüngste Bericht veranlasste mich daher, die Originalarbeit einmal gründlich durchzulesen. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass Journalisten oder interessierte Kreise oft nur einen Teil der Studie zitieren – nämlich denjenigen, der am besten in ihr Weltbild hineinpasst.

In der Originalveröffentlichung (Bjelakovic, G. et al.: Antioxidant supplements for prevention of mortality in healthy participants and patients with various diseases. Cochrane Database Syst Rev, 2008 Apr 16: CD007176) finden sich tatsächlich die oben angegebenen Daten korrekt zitiert. Eine klitzekleine Kleinigkeit wurde jedoch merkwürdigerweise unterschlagen: Die angegebenen negativen Effekte antioxidativer Vitamine ließen sich nur dann errechnen, wenn man vorher die Probanden, die Selen eingenommen hatten, herausrechnete. Berücksichtigte man jedoch die Seleneinnahme, so ergab sich sogar eine verminderte Sterblichkeit um 9 %!

Derselbe Autor untersuchte in einer ähnlichen Meta-Analyse den Effekt von Antioxidantien auf Karzinome des Magen-Darm-Traktes. Dabei kam er zu ganz ähnlichen Ergebnissen: Vitamin A, Beta-Karotin und Vitamin E führten zu einer geringen Risikoerhöhung, Selen jedoch zu einer Risikominderung von 41 % für das Auftreten von Krebs der Verdauungsorgane (Bjelakovic, G. et al.: Antioxidant supplements for preventing gastrointestinal cancers. Cochrane Database Syst Rev. 2008, Jul 16: CD004183).

Antioxidantien - Kritik aus Sicht des orthomolekularen Praktikers

Das antioxidative Abwehrsystem unseres Organismus ist äußerst komplex aufgebaut. Die oxidativen Angriffe auf unsere verschiedenen körpereigenen Strukturen (z.B. Zellmembranen, DNS, LDL-Cholesterin) sehr vielfältig sind:

Ø      Entstehung freier Radikale bei der normalen Verbrennung von Sauerstoff in den Mitochondrien

Ø      Einatmung freier Radikaler im Zigarettenrauch, Belastung mit radioaktiven Substanzen in Nahrungsmitteln wie natürliches C14 oder auch von radioaktiven Kontaminationen durch Fallout oberirdischer Atomwaffenversuche oder nach Tschernobyl

Ø      Belastung durch ionisierende Strahlung wie „natürliche“ kosmische Strahlung, übermäßige UV-Bestrahlung durch Solarien oder diagnostische oder therapeutische medizinische Bestrahlung

http://smokefreezoneorg.ozstaging.com/site_files/s1001/images/SilhouetteandSmoke.JPG Rauchen ist die größte (vermeidbare) Quelle von freien Radikalen – vor den „gefährlichen Antioxidantien“ wird gewarnt, Rauchen soll in Kneipen aber wieder erlaubt werden

Daher hat die Natur im Laufe der Evolutionsgeschichte auch zahlreiche Abwehrmechanismen gegenüber diesen Bedrohungen entwickelt:

Ø      Antioxidativ wirksame sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, mit denen sich Pflanzen gegenüber der UV-Strahlung schützen, die uns aber bei entsprechender Ernährung auch nützen (z.B. Flavonoide aus Zitrusfrüchten, Polyphenole aus roten/blauen Früchten, Katechine aus Grüntee)

Ø      Antioxidativ wirksame Vitamine (z.B. Beta-Karotin, aber auch viele andere Karotinoide, Vitamin E, Vitamin C)

Ø      Weitere antioxidativ wirksame Substanzen, die wir mit der Nahrung aufnehmen oder selbst synthetisieren (z.B. Ubichinon Q10)

Ø      Körpereigene Enzymsysteme, die von einer genügenden Versorgung mit für diese Enzyme wichtigen Mineralien abhängen (z.B. Katalase – Eisen, Superoxiddismutase – Zink, Mangan und vermutlich am wichtigsten die Glutathioneroxidase – Selen)

Das Ganze wird noch dadurch kompliziert, das bestimmte antioxidativ wirksamen Substanzen unter spezifischen Umständen selbst prooxidativ wirken. So wirkt Eisen in geringen Mengen antioxidativ, in hohen Dosen jedoch prooxidativ. Dies ist vermutlich eine von mehreren Erklärungen für die hohe Rate von Herzinfarkten und Krebsfällen bei Menschen mit einem hohen Konsum an rotem Fleisch.

All diese antioxidativen Systeme ergänzen sich untereinander. So können etwa „verbrauchte“ Vitamine von anderen Antioxidantien regeneriert werden. Bestimmte Kombinationen scheinen ihre antioxidativen Wirkungen sogar ins Gegenteil zu verkehren. So ist eine hohe Dosis Vitamin C bei Anwesenheit von Eisen prooxidativ, was bei den Einzelsubstanzen nicht der Fall wäre. Vitamin E ist nicht gleich Vitamin E, sondern es gibt acht verschiedene davon. In Studien mit synthetischem Vitamin wird nur ein einziges davon eingesetzt. Wir benötigen aber vermutlich alle oder zumindest mehrere, so wie sie in natürlichem Vitamin vorhanden sind. Es gibt ca. 600 verschiedene Karotinoide, in den Studien wird aber nur Beta-Karotin in hoher Dosierung eingesetzt. Vitamin A kann aus Beta-Karotin gebildet werden, aber nicht umgekehrt. Dieses Vitamin wirkt übrigens gar nicht antioxidativ, weswegen es schon verwunderlich ist, warum es in dieser Meta-Analyse zu den antioxidativen Vitaminen gerechnet wird.

Und dies ist nur ein Bruchteil dessen, was wir über antioxidative Systeme wissen. Und alles, was wir bisher über freie Radikale und ihre Abwehr durch Antioxidantien wissen ist mit Sicherheit nur ein Bruchteil dessen, was relevant ist.

Antioxidantien - Komplexe Systeme dürfen nicht vereinfachend betrachtet werden

Wir Menschen glauben aber in unserer Hybris, wir könnten ein komplexes System in eine gewünschte Richtung beeinflussen, wenn wir nur einen einzigen Faktor in die scheinbar positive Richtung ändern. Vitamin E wirkt antioxidativ. Freie Radikale können Krebs bedingen. Antioxidantien entgiften freie Radikale. Also müssen hohe Dosen Vitamin E vor Krebs schützen. Eine solche logische Kette greift in einfachen, linearen Systemen, nicht jedoch in komplexen, nicht-linearen Systemen, wie es das antioxdative System nun einmal zweifellos darstellt.

Ein banal erscheinendes, aber einleuchtendes Beispiel: Jeder würde erwarten, dass eine Kreisligamannschaft im Fußball eine enorme Leistungssteigerung erfährt, wenn ein Spieler wie Christiano Ronaldo dieses Team verstärkt. Unter Umständen könnte aber auch das Gegenteil eintreten, wenn das ganze Spiel auf diesen Spieler ausgerichtet ist und die gegnerische Mannschaft diesen Einzelspieler gezielt neutralisiert. Spielen jedoch noch drei oder vier andere Weltklassespieler in der Kreisligamannschaft, dann ist diese (zumindest auf Kreisliganiveau) aller Wahrscheinlichkeit nach wirklich unschlagbar.

Ähnlich könnte es sich mit den Antioxidantien verhalten. Ansätze, mit Einzelsubstanzen ein komplexes System beeinflussen zu wollen, sind vermutlich von vornherein zum Scheitern verurteilt – und zwar aus prinzipiellen Gründen. Es ist nicht bewiesen, aber es spricht doch Einiges dafür, dass wir gerade im Bereich von Antioxidantien mehrere Wirkstoffe benötigen, die bezüglich ihrer Dosis gut aufeinander abgestimmt sind, um wirklich Schutzwirkungen zu erzielen. Das Vitamin E (Christiano Ronaldo) muss also noch durch Vitamin C (Michael Ballack), Karotinoide (Ronaldinho) und Selen (Fabio Cannavaro) ergänzt werden – um bei der Fußballanalogie zu bleiben. Wenn wir das Ganze noch durch sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (z.B. viel frisches Obst und Gemüse, Grüntee) ergänzen und Prooxidantien und andere schädliche Substanzen in der Nahrung (z.B. rotes Fleisch nur einmal pro Woche, Transfettsäuren in raffinierten und hoch erhitzten ungesättigten Fetten) vermeiden, haben wir vermutlich einen optimalen Krebsschutz über die Nahrung und Nahrungsergänzungen.

http://www.virginmedia.com/images/christiano-ronaldo-300x400.jpg

Auch ein Christiano Ronaldo braucht ein Team, um erfolgreich sein zu können

Auch dies ist bisher aber nur Spekulation, da für ein solches Konzept bisher keine wissenschaftlichen Modelle existieren, um diese Behauptungen zu verifizieren. Aus den oben zitierten „einfach gestrickten“ wissenschaftlichen Studien aber eine Schädlichkeit der Vitamine abzuleiten, ist bei der Komplexität des antioxidativen Systems wissenschaftlich nicht haltbar. Die Behauptung vieler Nährstoffhersteller, ausgerechnet ihr Produkt würde mit Sicherheit vor Krebs oder Herzinfarkt schützen, ist natürlich genauso wenig haltbar. Das Einzige, was sich in den letzten Jahren als ziemlich sicher herauskristallisiert hat, ist die Tatsache, dass Selen – ob alleine oder in Kombination – einen deutlichen Schutzeffekt vor Krebs darstellt.

Antioxidantien - Was die Meta-Analyse nicht berücksichtigt

Meine Kritik an den in der Meta-Analyse berücksichtigten Studien:

Ø      Vitamin A (welches nicht anti-oxidativ wirkt) wird in die Studien mit eingeschlossen. Genauso gut hätte man Studien mit Vitamin K einschließen können. Das brauchen wir zwar für die Blutgerinnung, aber eben nicht als Krebsschutz.

Ø      Die Studien mit Karotin verwenden ausschließlich Beta-Karotin. Es gibt jedoch mehrere hundert verschiedene Karotinoide (so scheint das in Tomaten enthaltene Lycopin oder das in Grünkohl enthaltene Zeaxanthin sowie Lutein bessere Schutzeffekte zu entfalten). Die hohe Dosis eines einzigen Karotins könnte über die Besetzung der Karotin-Rezeptoren im Körper möglicherweise die günstige Wirkung anderer Karotinoide sogar behindern.

Ø      Beim Vitamin E wird nicht berichtet, ob es sich um natürliches oder synthetisches Vitamin E handelt. Natürliches Vitamin E besteht aus acht verschiedenen Tocopherole, künstliches nur aus einem einzigen. Vielleicht gilt hier dasselbe wie beim Karotin.

Ø      Beim Selen wird nicht berichtet, ob es sich um organisches Selen (meist aus Hefe) oder anorganisches Selen (Na-Selenit) handelt. Es gibt Hinweise auf eine bessere Wirksamkeit des anorganischen Selens.

Ø      In jeder Meta-Analyse etwa zu Beta-Blockern werden selbstverständlich die unterschiedlichen Beta-Blocker (z.B. Atenolol, Bisoprolol oder Metprolol) getrennt berücksichtigt. In diesen sehr umfangreichen Meta-Analysen (mehr als 20 Textseiten in der Publikation) werden zwar alle möglichen Subgruppenanalysen durchgeführt, aber die Möglichkeit unterschiedlicher Wirkung unterschiedlicher Arten von Karotin, Vitamin E oder Selen noch nicht einmal erwähnt. Die Autoren mögen zwar gute Statistiker sein, von der Komplexität der beteiligten Nährstoffe verstehen sie offensichtlich aber nicht sehr viel.

Ø      Dasselbe gilt für die Dosis. In manchen Studien werden 20 µg Selen verwendet, in anderen bis zu 200 µg (Tagesbedarf 30-70 µg). Beim Vitamin C wurden zwischen 60 und 1000 mg eingesetzt (Tagesbedarf 100 mg). Von antioxidativen Nährstoffen im oder unterhalb des Tagesbedarfes sind aber kaum pharmakologische Wirkungen zu erwarten.

Ø      Bei den Kombinationsstudien mit Vitamin C und Selen wird nicht angegeben, ob ein anorganisches Selen, dessen Aufnahme durch Vitamin C behindert wird, eingesetzt wurde.

Ø      In keiner einzigen Studie wurde vorher bei den Teilnehmern der Nährstoffstatus ermittelt. Jemand der gut mit Selen versorgt ist, wird durch eine zusätzliche Gabe sicher nicht so profitieren wie jemand der im Mangel ist. Es gibt ja auch keine Beta-Blocker-Studie zur Beeinflussung der Lebenserwartung, bei der gesunden Versuchsteilnehmern prophylaktisch ein Beta-Blocker verabreicht wird. Vielmehr wird sinnvollerweise untersucht, ob eine Risikogruppe (etwa Patienten mit Bluthochdruck) bezüglich der Lebenserwartung von einem Beta-Blocker profitieren.

           http://www.wassersch.eu/Blog/Rez/GruenkohlImTopf.jpg            

Grünkohl – reich an Karotinoiden Zeaxanthin und Lutein, Tomaten enthalten sehr viel Lycopin

Fazit: Differenzierte Betrachtung anstelle von dümmlichem Schwarz-Weiß-Denken

Ich befürchte, dass diese Meta-Analyse breit, aber sehr undifferenziert veröffentlicht werden wird. Es bereitet ja auch Mühe, die Einzelheiten zwischen den Zeilen zu lesen und zu interpretieren. Und weglassen, um damit klare Aussagen zu erreichen, ist allemal leichter als Kritisches zuzulassen, um damit die schöne Aussage („Antioxidantien sind schädlich!“) zu verwässern.

Zusammenfassen lässt sich jedenfalls Folgendes konstatieren:

Ø      Die durchgeführten Studien mit Antioxidantien ergaben keinen Überlebensvorteil in den Gruppen mit der Einnahme der Antioxidantien. Das Risiko ist sogar leicht erhöht – jedenfalls bei den eingesetzten Präparaten (welche sind das?) in den eingesetzten Dosierungen (vielfach zu gering) und den eingesetzten Kombinationen (die sich möglicherweise sogar antagonisieren).

Ø      Davon unbeeinflusst bleibt jedoch der nachgewiesene Schutzeffekt antioxidantienreicher Lebensmittel, von denen keinesfalls abzuraten ist.

Ø      Der Schutzeffekt bezüglich einer geringeren Krebssterblichkeit durch Selen – einzeln und in Kombination mit anderen Antioxidantien – ist signifikant. Wenn man überhaupt einen Nährstoff als Krebsschutz geben möchte, dann sollte es Selen sein.

Ich selbst glaube immer noch an die Überlegenheit einer sinnvollen (!) Kombination von Antioxidantien, gebe aber zu, diese nicht beweisen zu können. Ich setze sinnvolle Einzelpräparate oder Kombinationen auch nach wie vor ein – abhängig von vorhandenen Risikofaktoren, klinischen Erkrankungen und ggf. nachgewiesenen Mangelzuständen.

Ich würde mir jedenfalls endlich mal eine intelligente Studie wünschen, die nicht alle Nährstoffe und alle Versuchsteilnehmer über einen Kamm schert. Bei den antioxidativen Nährstoffen würde ich Vitamin C in einer Dosierung von etwa einem Gramm, beim Vitamin E ein natürliches Vitamin in einer Dosierung von etwa 400 IE und als Mineralstoffe würde ich Selen in einer Dosis zwischen 50 und 300 µg und Zink in einer Dosierung von 10 bis 20 mg einsetzen.

Es wäre darauf zu achten, dass Zink streng nüchtern und Vitamin C nicht direkt zusammen mit Selen (mindestens zwei Stunden Abstand) eingenommen wird. Bei Selen und Zink würde ich bei den Teilnehmern Vollblutanalysen durchführen und die Dosis so steuern, dass ein optimaler Spiegel erreicht wird. Ich befürchte allerdings, dass eine solche subtile, aufwändige und teure Studie niemals durchgeführt wird. Daher werden wir auch zukünftig von unkritischen und undifferenzierten Äußerungen aus beiden Lagern („Mit meinem Nährstoffpräparat wird ein sicherer Schutz vor Krebs erreicht!“ versus „Die Einnahme von Antioxidantien erhöht die Krebssterblichkeit!“) belästigt werden.

Jeder Einzelne hat es aber selbst mit seiner Lebensweise – zumindest teilweise – in der Hand, wie sein Krebsrisiko aussieht. Die Effekte einer gesunden, vollwertigen Kost (die allerdings meilenweit von der so genannten „ausgewogenen“ bundesdeutschen Durchschnittskost entfernt ist) sind dabei unbestritten. Regelmäßige sportliche Betätigung im moderaten Ausdauerbereich schützt nachweisbar nicht nur vor etlichen Krebsarten, sondern auch vor Schlaganfall und Herzinfarkt. Das Mentale, das Geistige, das Spirituelle – wie immer man es nennen mag – scheint ebenfalls einen großen Einfluss zu haben. Menschen mit einer positiven, optimistischen Grundeinstellung, Vertrauen in ihre eigenen Selbstheilungskräfte, in Gott oder in die Natur, und die gelassen und humorvoll auch gegenüber Widrigkeiten des Lebens reagieren scheinen weniger krank zu werden oder Krankheit besser bewältigen zu können. Zusätzliche Nährstoffe (bei Krebs oder erhöhtem Krebsrisiko auf jeden Fall Selen) scheinen dann ohnehin nur noch das I-Tüpfelchen zu sein. Wenn Sie irgendetwas einnehmen – sei es ein Blutdruckmittel, ein Antibiotikum oder ein Nährstoffpräparat -, dann nehmen Sie dieses immer voller Vertrauen auf eine positive Wirkung ein – dann hilft es nämlich auch besser!

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit  

 © Dr. Volker Schmiedel
Chefarzt der Inneren Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand).

Animationen animierte Augen

Weitere Medizinische Informationen und Links für Patienten und Interessierte - von Abnehmen bis Zöliakie -  finden Sie hier.

Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.

Natürlich gesund

ISBN: 9783830422211
EUR [D] 24,95 / EUR [A] 25,70
CHF 42,40 (CH/UVP)

 

Volker Schmiedel

Natürlich gesund

Das Selbstbehandlungsbuch
2009
352 S., 140 Abb., kartoniert

Bestellungen bei http://www.medizinverlage.de/detailseiten/9783830422211.html

oder

http://www.amazon.de/Nat%C3%BCrlich-gesund-Selbstbehandlungsbuch-Volker-Schmiedel/dp/3830422210/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books&qid=1240481382&sr=1-4
und natürlich im Buchhandel

Alle notwendigen Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.

Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
http://www.habichtswaldklinik.de/Die_Abteilung_Innere_Medizin.html

Informationen über ambulante Diagnostik und Therapie:
http://www.habichtswaldklinik.de/Naturheilk_Ambulanz.html
Hier finden Sie weitere Gesundheitstipps:
http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/

Die aktuellen und archivierten Naturheilkundlichen Newsletter finden Sie hier:
http://www.habichtswaldklinik.de/Naturlheilkundlicher_Newsletter.html

Sie möchten wieder fit für den Alltag werden? Profitieren Sie von unserem speziellen Gesundheitsangebot für Selbstzahler, Privatversicherte und Beihilfeberechtigte. Oder nutzen sie unsere speziellen Angebote bei Bauchbeschwerden, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen oder einer koronaren Herzkrankheit.
Zu allen Angeboten der Inneren Abteilung für Selbstzahler ohne Kostenübernahme eines offiziellen Kostenträgers für einen stationären Aufenthalt (z. B. Beihilfe und/oder PKV oder andere Kostenträger) bieten wir zusätzlich äußerst attraktive Rabatte.
                                                                                                         Wir behandeln keine Krankheiten
                                                                                                                       wir behandeln Menschen

Sie möchten diesen Artikel ausdrucken? Markieren Sie den Text, gehen Sie in der Symbolleiste auf "Datei",
dann auf "Drucken", danach "Markierung" anklicken und dann erst drucken, denn sonst verlieren Sie durch die nachfolgende Textübersicht unnötiges Papier.

Sagen Sie uns ruhig mal Ihre Meinung!
Oder stellen Sie Ihre Fragen -
klicken Sie uns hier an...

Aktualisiert: Februar 2010

Weitere Informationen zu Krankheiten finden Sie bei der Wicker-Gruppe unter www.informationen-zu-krankheiten.de. Info-Material zur Klinik anfordern: www.wicker-gruppe.de/infomaterial-anfordern.html

Die Klinik ist nach den Qualitätsgrundsätzen der DIN-EN ISO 9001zertifiziert.

Unsere Klinik ist von allen gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland nach § 111 als Rehabilitationsklinik anerkannt. Wir sind außerdem von allen privaten Krankenkassen als gemischte Anstalt anerkannt. Die Kostenübernahme muss aber zuvor bei dem jeweiligen Kostenträger beantragt werden. Bei Rückfragen bezügl. der Kostenübernahme können Sie sich gerne an unseren Verwaltungsleiter, Herrn Schenk, wenden (Servicetel.: 0800 / 8 90 11 00, Tel.: 0561-3108-621, E-Mail)

Weitere Fragen?
Schicken Sie uns eine Email

Telefon +49 (0) 56 1- 31 08  - 102 oder - 622
Telefax 31 08 - 104

Habichtswaldklinik

· Impressum· Anfahrt

Wigandstraße 1 · 34131 Kassel - Bad Wilhelmshöhe (Germany)
Telefon +49 (0) 56 1-3108-0 · Telefax 31 08 - 128

Servicetelefon 0800 / 8 90 11 00 · Info-Fax 0800 / 7 32 73 80

Haftungshinweis:
Für die gemachten Angaben wird keine Gewähr übernommen; im Einzelfall ist immer ein Arzt zu konsultieren! Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.